Weiterführende Informationen zu den Einzelprojekten:

Radwege im Bau

Fortsetzung der Rheinischen Bahn bis zum Bahnhof Mülheim

Jenseits der Stadtgrenze baut derzeit der RVR die ehemalige Güterbahntrasse der Rheinischen Bahn als Radweg mit begleitendem Gehweg bis in Höhe des Mülheimer Bahnhofes und darüber hinaus aus. Obwohl die Arbeiten noch nicht ganz abgeschlossen waren, wurde mit der offiziellen Eröffnung am 27.11.2015 das letzte Teilstück der Radverbindung von Essen nach Mülheim über die annähernd kreuzungsfreie Trasse der Rheinischen Bahn freigegeben.

Berg Route

Als Gegenstück zur westlich gelegenen Tal Route ist mit der am östlichen Stadtrand entlangführenden Berg Route begonnen worden. Sie führt über die Veltenbahn und weiteren fahrradfreundlichen Abschnitten bis zum Mechtenberg. Von dort bestehen weitreichende Radwegeverbindungen bis zum Rhein-Herne-Kanal oder nach Gelsenkirchen und Bochum.

Asphaltierung von Radwegeverbindungen

Weiterhin werden stark abgenutzte wassergebundene Decken wichtiger Radwege durch Asphaltdecken erneuert. So werden derzeit mehrere Maßnahmen ausgeschrieben. Priorität haben noch nicht asphaltierte Abschnitte des Hauptrouten- und Ergänzungsnetzes. Weitere Abschnitte folgen im kommenden Jahr.

Wegeverbindung Deilbachtal

Die Planung sieht eine Verbindung für Radfahrer und Fußgänger vom Ufer des Baldeneysees durch die Kulturlandschaft Deilbachtal bis nach Velbert-Nierenhof vor. Die rund sechs Kilometer lange Wegeverbindung verläuft überwiegend entlang des Deilbachs sowohl auf Essener Stadtgebiet als auch auf dem Gebiet der Städte Hattingen und Velbert. Ein erster Teilabschnitt wurde bereits zwischen dem Hardenbergufer und der Prinz-Friedrich-Straße realisiert, der mit der Offenlegung des Deilbachs eine Zeit lang unterbrochen war und durch den Bau einer neuen Brücke wieder befahrbar ist.

Grünzug Zangenstraße

Das Konzept sieht die Schaffung einer Grünverbindung von der Rheinischen Bahn über die Bottroper Straße und dem Segerothpark bis in das Zentrum von Altenenessen-Süd vor. Der Grünzug entsteht auf einer bereits entwidmeten Bahnfläche zwischen der Rheinischen Bahn über den Segerothpark und dem Bahnhof Altenessen. Somit verbindet dieser durchgehende Grünzug die Innenstadt über das Nordviertel mit dem Welterbe Zollverein und schafft Verknüpfungen zu weiteren erholungswirksamen Grünflächen mit Fuß- und Radwegeverbindungen. Große Teile des Stadtteils Altenessen-Süd erfahren somit eine Lageverbesserung und Attraktivitätssteigerung.